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Bernd Arnold

geboren am 28. Februar 1947
in Hohnstein (Sächsische Schweiz)



Noch heute lebt er dort, im elterlichen Haus. Bis zur Wende arbeitete er als selbst-ständiger Buchdruckermeister.
Seit 1989 betreibt er mit seiner Frau Christine zwei Bergsportgeschäfte und bietet darüber hinaus Kletterkurse in
der Sächsischen Schweiz an.
Seit 1959 ist Bernd Arnold Bergsteiger und Sportkletterer, auf nur eine Spielart wollte er sich dabei nie festlegen.
Seine bergsportliche Entwicklung ist eng mit seiner Felsenheimat, dem Elbsandsteingebirge, verbunden.
Als 1967 Fritz Esske  in der Eiger-Nordwand tödlich verunglückte, glaubte man in Sachsen, dass es wohl in den
nächsten 100 Jahren keinen so guten Bergsteiger geben werde.
Nun ja, mit Vorhersagen ist es so eine Sache.
100 Jahre können ganz schön kurz sein.
Der nächste Stern, am sächsischen Kletterhimmel war schon im Aufgehen, Bernd Arnold.

Bekannt wurde Bernd Arnold durch eine Vielzahl schwieriger Erstbegehungen von Kletterwegen
in der Sächsischen Schweiz. Hier war er über 20 Jahre lang, in den 70er und 80er Jahren, der
maßgebende Entwicklungsträger.
Eine Besonderheit von Arnold, die ihn auch in anderen Klettergebieten weltweit bekannt gemacht
hat, ist, dass er fast immer barfuß kletterte. Auch einige der schwersten Routen wurden von ihm
ohne Kletterschuhe begangen.
Ab 1989 war Arnold auch in vielen Gebirgen rund um die Welt als Bergsteiger unterwegs, nachdem
sich sein Aktionsradius davor gezwungenermaßen auf Ostblock-Länder beschränkt hatte.
(u.a. Erstbegehungen in Tschechien, Polen, Rumänien, Bulgarien, der Sowjetunion und Nord-Korea)
Nur in einigen wenigen Ausnahmen konnte er ins westliche Ausland fahren.



Seit Ende der 80er Jahre widmet er sich bevorzugt eher exotischen Kletterzielen (Nameless Tower/ Karakorum, Kaga Pamari/Mali, Roraima/Venezuela, Zaranura/ Madagaskar) und den patagonischen Bergen, die mit Erfolg besucht hat.
Sein zuverlässiger Gefährte war dabei stets Kurt Albert...

Die meisten seiner Erstbegehungen machte Bernd
Arnold in den 70er und 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts, insgesamt
gelangen ihm über 900 neue Wege in der Sächsischen Schweiz.

Wichtige Erstbegehungen:

Schwager - Nordwand (IXb)
Nördliche Pfaffenschluchtspitze - 1000-Mark-Wand (IXc)
Großer Wehlturm - Direkte Superlative (IXc)
Amselspitze - Schallmauer (Xa)
Schwedenturm - 6. Versuch (Xb)
Heringstein - Barometer für Stimmungen (Xc)
Falkenstein - Buntschillernde Seifenblase (IXc)
Rokokoturm - Garten Eden (Xc)


 
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