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Die Babarine > History


Die Barbarine

Die Barbarine ist der bekannteste freistehende Felsen im deutschen Teil des Elbsandsteingebirges.
Die 42,7 m hohe Felsnadel gilt als ein Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz.
Sie ist am 19. September 1905 erstmals durch Bergsteiger bestiegen worden
und wurde am 13. Dezember 1978 zum Naturdenkmal erklärt,
nachdem der Felsen zwei Jahre vorher für den Klettersport gesperrt worden war.

Am westlichen Felssockel des Pfaffensteines befindet sich ein halbkreisförmiger Wall, der zu einer nachgewiesenen, bronzezeitlichen Siedlung gehörte. Auf dem Plateau, am Weg zur bekannten Barbarine, sind ausserdem Steinsetzungen vorhanden, die ebenfalls aus keltischer Zeit stammen müssen.
Eine besondere Rolle im Zusammenhang mit Kulthandlungen und Götterverehrung hatte sicherlich auch die südlich vom Hauptfelsmassiv, am Rande vom Pfaffenstein stehende Barbarine. Sie wird auch als „Jungfernstein“ bezeichnet. Die Felsnadel ist fast 43 m hoch und wirkt ein wenig wie eine Statue der Osterinsel – somit also auch für den modernen Menschen noch recht beindruckend. Der heutige Name Barbarine deutet auf Borbeth, einem der drei Namen für die grosse Göttin der Kelten, hin. Aus Borbeth wurde nach der Christianisierung bekanntlich Barbara und hier vor Ort im Elbsandsteingebirge, im Zusammenhang mit vermuteten Kulthandlungen vorchristlicher Zeiten, wurde daraus Barbarine.

Die Sage hat jedoch noch eine andere Auslegung, 1755 fand man in der Königsteiner Chronik die rührselige Geschichte zum Felsen, der auch als Jungfernstein bekannt war.

An einem Sonntagmorgen schickte eine Mutter aus Pfaffendorf ihre Tochter Barbara nach Königstein in die Kirche. Das Mädchen hatte dazu aber keine Lust und lief lieber zum Pfaffenstein, um Beeren zu naschen. Das entdeckte die Mutter und wünschte ihrer Tochter, dass sie auf der Stelle zu Stein werde. Der Spruch ging in Erfüllung und seit dem steht die versteinerte Jungfrau oder Barbarine am Pfaffenstein als Mahnung für alle ungehorsamen Kinder.

Jungfräulich blieb sie auch lange - bis in den September 1905.
Da kamen, einmal am Abend des 18. September und dann nochmals am Nachmittag des 19. September zwei Männer - entschlossen, dieser steinernen Jungfrau in des Wortes verwegenster Bedeutung auf den Leib zu rücken.

 
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