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Hoppelhase

Erhard > Ü 60


Sizilien 2015 oder wie der Hoppelhase zum Kletterhasen wurde.
(Dago)


Vorgeschichte:

Im April 2015 fuhren Angelika (61) und ich in unserem Ersten Urlaub nach Spanien, dort stand Angelika zum ersten Mal in Ihrem Leben mit Klettergurt, Kletterschuhen und Seil vor einem Felsen. Irgendwie gefiel Angelika das Ganze und trotz Höhenangst kletterten wir zusammen in  einigen Klettergebieten Spaniens.


Spanien - Monserat - nach dem 1.Kletterweg - April 2015


In Sachsen wurden es, leider, nur 2 Wege. Eine Kur und ein Mittelfußbruch verhinderten erstmal weitere Kletterfahrten. 6 Wochen nach dem Mittelfussbruch, der nun  gut verschraubt war, ging es nun in Richtung Sizilien. Die Frage für Angelika ?, wird das dort was mit klettern…….
Mit dem Auto ging es also Richtung Genua, aber bereits auf der Fahrt, gab es das erste Dilemma. Kurz vor Genua auf einem Parkplatz wurde das Auto aufgebrochen und das Handy sowie das Portemonnaie von Angelika waren weg. Aber was soll es,  wir ließen uns unsere gute Laune nicht verderben. Ab auf die Fähre, mit einiger Verspätung ab nach Palermo, von dort weiter zu unserem Ziel Castelluzzo. Spät in der Nacht erreichten unsere ganze Truppe dann endlich unsere Ferienwohnung und fiel erstmal in einen tiefen Schlaf.



Der nächste Morgen begrüßte uns dann, wie bestellt, mit strahlenden Sonnenschein und  wohligen Temperaturen. Also auf nach El Bahira und den Felsriegel von San Vito anfassen. Endlich Sonne, Meer und makelloser Kalkstein. Als Kenner des Gebietes, wir waren ja bereits zum Dritten Mal hier, hatte ich für Angelika und mich im Sektor Pineta eine Kleine Wand ausgesucht…. Na Mal sehen,  was der Hoppelhase so sagt….. ganz sachte anfangen, war das Motto. Mit Dipy einer 8m langen 2c ! könnte man es ja Mal vorsichtig versuchen. Gesagt getan, Kletterschuhe und Gurt an und los. So richtig ging es nicht…. Angelika fehlte es noch an Zutrauen zu Ihren etwas verstaubten bisherigen Klettertalenten so wie, was sagt der Fuß. Zweiter Versuch links daneben Dozy auch 8 Meter aber 3a. Na ja.

 

Am Abend dann beim ersten Glas Sizilianischen Rotwein etwas Enttäuschung bei Angelika, na ja… hätte ich mich doch etwas mehr getraut… eigentlich blöd,  dass ich nicht zum Umlenker gekommen bin…. Ein 2. Glas Rotwein tröstete etwas darüber hinweg.
Neuer Tag neues Glück, im Sektor Campeggio wollte ich mir erstmal selbst etwas Felsgefühl holen. Letztlich mit Hintergedanken habe ich dann Giant 4a eingehängt. Willst mal probieren… ?, denkst ich schaffe das?...,  na klar …. , gut ich versuche es Mal, wens nicht geht, lässte mich runter…. , Ja.. Also ran an den Fels und siehe da,  der Ehrgeiz war um einiges größer als am Vortag und das Selbstvertrauen auch, gut,  ganz bis zum Umlenker reichte es noch nicht.

 

Aber es wurde nun jeden Tag mit dem Klettern besser, Der Ehrgeiz und das Selbstvertrauen wurden größer und der Fuß war so gut wie vergessen. Wie selbstverständlich ging es fast jeden Tag an den Fels. Gut zwei Kulturtage nach Erice und Segeste. Im Endergebnis wurden es bei Angelika 26 Kletterwege und man beachte,  davon 3 Wege mit 5a! Als Motivation und Anerkennung gab es am Nachmittag Kaffee und Croissants. Und als besondere Zugabe auf der Terrasse von El Bahira einen leckeren Cocktail. So wurde dann aus dem Hoppelhasen auch noch ein erfolgreicher Kletterhase.

   

Dank dieser Erfolge von Angelika kam der Rest der Truppe für die 1. 5a  in den Genuss,  ein Fläschchen Grappa zu genießen. Die zweite Gelegenheit bot sich bei Angelikas  1. Vorstieg an einer 4a. Da soll mal einer sagen,  Klettern wäre nicht der Klettergemeinschaft dienlich.
Ansonsten, war unsere Fahrt nach San Vito wie immer einfach nur toll. Der rundum Service klappte bei unserer eingespielten Truppe super. Für Speis und Trank war ausreichend und lecker gesorgt, was besonders unseren Erhard erfreute, eigentlich hätte Erhard in dem Urlaub mindestens 5 Kilo zunehmen müssen.
Auf Grund, dass wir in diesem Jahr leider in nur kleiner Truppe unterwegs waren, Meppel und Markus hatten sich ja in El Bahira eingenistet, ging es an den Abenden  bei uns in Casteluzzo etwas beschaulicher zu. Eigentlich wäre ja der Campingplatz von El Bahira der bessere Standplatz.
Widrigkeiten blieben in dieser Fahrt auch nicht aus,  zum ersten Portemonnaies weg, danach war bei uns beiden auch noch ein Zahnarzt Besuch in Erice fällig, die Rückfahrt, dann bereits schon in Deutschland, gestalte sich mehr zur Wasserschlacht als zur Autofahrt und zu guter Letzt wurde auch noch unser Kotflügel lädiert. Aber Ende gut alles Gut…… Auf zur nächsten Planphase……………………


 
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