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Die Babarine > Bergsteigen

Seit nunmehr über 100 Jahren, ist der "Fehrmann" ständiger Begleiter der Bergsteiger in Sachsen.
Der von Rodolf Fehrmann1908 erstmals herausgegebene Kletterführer gilt als ältester Bergführer. Bis heute sind die Grundlagen des "Fehrmannschen Kletterführers" nahezu unverändert übernommen worden. Dies gilt auch für die von Rudolf Fehrmann definierten Regeln für das Sächsische Bergsteigen. Anpassungen an die sportliche Entwicklung (Erweiterung der Schwierigkeit`s Skala, Anpassung der Regeln zum Ringeschlagen bei Erstbegehungen) haben die Besonderheiten des sächsischen Kletterns nicht beeinträchtigt. Die sächsischen Kletterregeln, erwiesen sich als so Richtungsweisend, sie die moderne Entwicklung des heutigen Sportklettern Weltweit beeinflusste.

1904
bis
1908

Oscar Schuster:
veröffentlichte ab 1904 in loser Folge Artikel zum "Felsklettern in der Sächsischen Schweiz" in "Über Berg und Thal" beschrieb er einige Felsen und die bekannten Wege an ihnen teilweise bereits mit den noch heute gebräuchlichen Anstiegsskizzen, teilweise auch mit Topos. In diese Zusammenhang bereitete er einen Kletterführer vor, von diese Projekt nahm er jedoch wieder Abstand, überließ seine Arbeit aber Rudolf Fehrmann.




1908

Rudolf Fehrmann:
Dieser erste Kletterführer erschien 1908 unter dem Titel "Der Bergsteiger in der Sächsischen Schweiz", mit etwa 200 Gipfeln und 400 Wegen. Schuster und Fehrmann verwendeten noch verbale Beschreibungen für Schwierigkeit und Stellenweise auch für die Gefährlichkeit der Wege.



1911
bis
1927

Bis 1927 kamen noch einige Nachträge und Neuauflagen (1911, 1923, 1927) zu diesem Führer hinzu. 1913 wurde dabei auch der immer noch umstrittene Begriff der "künstlichen Hilfsmittel" definiert und ab der Ausgabe von 1923 verwendete Fehrman die 7 Stufige sächsische Skala (ohne Buchstaben). 1927 waren dann etwa 400 Gipfel mit rund 1000 Wegen beschrieben. Die Führer waren übrigens nie absolut vollständig, zum Teil wurden noch die Existenz weiterer Wege erwähnt zum Teil unter "hierüber" noch Gipfel ohne weitere Angaben aufgeführt.



1950

Harry Dürichen:
Erster Nachtrag zum "Fehrmann" von 1927, nach dem 2. Weltkrieg. Harry Dürichen führte dabei die Gesamtredaktion.  Enthalten waren Neutouren von 1927 bis 1949.



1953
bis
1959

Erschien "Der Bergsteiger - Ein Kletterführer durch die deutschen Mittelgebirge" Teil 1 (Teil 2 erschien 1959) die Sächsische Schweiz. Etwa 600 Gipfel und 3000 Wege nannte das Vorwort für diesen Führer. Es wurden wiederum nicht alle Gipfel beschrieben und einige nur aufgeführt. Federführend für die 1953er Ausgabe war wieder Harry Dürichen. Es wurde noch die klassische Fehrmansche Skala (I bis VII, ohne Zusätze verwendet).



1961

Dietmar Heinicke:
E
rschienen die Kletterführer unter Leitung Dietmar Heinicke. Mit diesem Führer wurden erstmals die Grade VIIa bis c als Unterteilung des VII. Grades aufgeführt. 1961 passte alles noch in einen Band.



1965

Erscheint eine nun 2 Bändige Ausgabe





1976

1976 wurden zur Erweiterung des inzwischen aus allen Nähten platzende Grades VIIc die Einführung der Grade VIId bis VIIe beschlossen, entgegen des Vorschlages der Weiterführung der Dreiteilung in VIIIa bis c (noch homogener währe ja die numerische Weiterführung VIIb -> VIII, VIIc -> IX gewesen). Die Diskussionen hielten sich noch eine Weile, bis schließlich der VIII Grad (a-c), dann die Skala noch erweitert und schließlich für nach oben offen erklärt wurde.



1981
bis
1984

1Erscheint eine 3 Bändige Ausgabe






1991
bis
1999

Die 6 Bändige, Ausgabe von 1991 enthält etwa 1100 Gipfel mit ungefähr 14000 Wegen. In Band 6 sind die Sächsischen Regeln (in damaliger Fassung) umfassend enthalten und alle Bände und Gebiete haben lesenswerte Einführungen. Alle aufgeführten Gipfel sind vollständig beschrieben und bei den von den Autoren nicht aufgeführten "Gipfeln" ( so um die 100 dürften das aber auch sein) handelt es sich meist tatsächlich um nicht (noch nicht/nicht mehr) zugelassene Kletterziele.
Neben den Gipfeln werden 3 Massive als (legale!) Ausnahme beschrieben.



1999
bis
2003

1999 startet die nächste und derzeit aktuelle Ausgabe einer überarbeiteten 6 Bändigen Ausgabe







2013

Nach nunmehr 10 Jahren ist eine erweiterte Neuauflage in Vorbereitung.

2002

Andreas Teubert:
Erscheint ein Reprint des Fehrmannschen Kletterführers der Originalausgabe von 1908




Andere
1999

Kompaktführer von Robert Hahn in zwei Bänden in sehr komprimierter Form, in einer Art Kurzschrift mit vielen Abkürzungen.




Andere
1998
bis
2002

Topoführerr von Jürgen Schmeißer derzeit 3 Bände




Dietmar Heinicke, über 4 Jahrzehnte als Leiter des Autorenkollektives „Kletterführer Sächsische Schweiz“.
Unter seiner Federführung und wesentlicher Mitarbeit entstanden die sächsischen Kletterführerausgaben von 1961, 1965, 1981/82, 1984/85, 1991, 1999 -200

 
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