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Matthias Gäbler
Gebohren am 23. September 1949;
† 23. September 2009

Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik
war für den Deutschen Alpenverein als Trainer für Felsklettern tätig



In den 70er und 80er Jahren war Matthias Gäbler neben Bernd Arnold wohl der bedeutendste Kletterer im Elbsandstein.
Es sind so viele Erstbesteigungen, da fällt es nicht ganz leicht einige stellvertretend zu nennen. Aber unvergeßlich sind
sicher solche Routen wie:
Osterspitze "Tanz der Nerven",  IXc
Freien Turm "Weißer Rauch", IXc
Kreuzturm "Komplette Südwand", IXc

Matthias Gäbler kletterte mit Vorliebe schwierige Wände, am besten noch überhängend, dazu noch mit nur wenigen Sicherungen, selbstverständlich auch noch kraftraubend dazu.
Matthias Gäbler gehörte zu denen, die das Zusammensein mit Freunden in der Natur genauso zu schätzen wissen wie die Stille und
Einsamkeit. „Er hat meist Leute in seinem Umfeld gehabt, konnte sich aber auch selbst genüge sein“ In seinen Kreisen galt er als still,
tiefgründig und nachdenklich. Gäbler hatte viel gelesen und war künstlerisch begabt, in manchen Ansichten eigen – aber kein Spinner.
„Er hatte einen klaren Standpunkt zu den Dingen“, sagen seine Bergfreunde

Ein besonders tragisches Ende nahm die Feier anlässlich seines 60. Geburtstages ,
Matthias Gäbler hatte mit Kletterfreunden in der Gautschgrotte im Brandgebiet gefeiert.
Durch einen unglücklichen Fehltritt stürzte er zirka fünf Meter in die Tiefe und blieb bewusstlos liegen.
Mehrer Sanitäter und ein Notarzt konnten ihm nicht mehr helfen - er starb noch an der Unglücksstelle.
Es ist kaum zu beschreiben, aber was sind da für Umstände zusammengekommen; der Todestag war
auch sein Geburtstag, die Gautschgrotte war einer seiner liebsten Frühstücksplätze wenn er auf Klettertour war.




 
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