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Die Babarine > History



75 Jahre wurde die Jungfrau reichlich bestiegen, wobei sie zunehmend darunter litt. Seit 1975 gibt es ein Kletterverbot.




Natürliche Verwitterungsprozesse, insbesondere die Einwirkung von Niederschlägen, Frost, Wind und Sonneneinstrahlung, Blitzeinschläge, aus früheren Sanierungen herzuleitende technische Schäden sowie mechanische Beeinträchtigungen im Zuge klettersportlicher Besteigungen verursachten Zerstörungen und Gefügelockerungen in den obersten Bereichen der von der Talseite her 42,70 m hohen Felsnadel (Schartenhöhe 27,70 m), die ein Besteigungsverbot notwendig machten. Die drohende Gefahr des Absturzes beträchtlicher Felsteile erforderte Sicherungsmaßnahmen, für die der Rat des Kreises Pirna nach Konsultation von Fachwissenschaftlern 1979 und in den folgenden Jahren umfangreiche finanzielle Mittel zur Verfügung stellte. Die Durchführung der viel beachteten Sanierung lag in den Händen von Bergsteigern des DWBO (Deutscher Verband für Wandern, Bergsteigen und Orientierungslauf) der DDR. Nach einer Untermauerung wurden in den oberen Gipfelkopf 350 Liter Kieselsäureester aus der Produktion des VEB Chemiewerkes Nünchritz mit dem Ziel eingeführt, eine Wiederverfestigung des lockeren Sandsteines durch Ausscheidung eines Kieselsäuregels im Porenraum zu erreichen. Die auf dem Gipfelkopf aus einem Gemisch von Epoxydkunstharz und Feinsand aufgebracht Kappe und eine Behandlung oberer Felsbereiche mit wasserabstoßenden Silikonharzlösungen verhindern die für den Bestand der Barbarine gefährliche wiederkehrende Durchfeuchtung.


Letzter Gipfelbucheintrag vor der Sperrung


 
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