- www.barbarine.de

Suche auf Seite
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Die Babarine > History

zeitliche Abfolge zur Barbarine

1812

In seinem Werk "Schandau und seine Umgebung" erwähnt Götzinger den Felsen  nur kurz als "Jungfernstein". Im Allgemeinen widmet er dem Pfaffenstein nur wenige Worte.

1826

Carl Merkel benennt in seinem Führer "Biela oder die westliche sächsisch-böhmische Schweiz" den Felsen als "die hohe Barbarine, insgemein auch als die Pfaffendorfer Junger genannt", und führt damit den heute üblichen Namen in die Literatur ein.

09.09.1905

Erste Besteigungsversuche durch Felix Wendschuh, der bis an die Gipfelköpfe gelangte, dann aber vom Pfaffensteinwirt Hermann Keiler zum Abstieg aufgefordert wird.

19.09.1905

Erste Besteigung durch Rudolf Fehrmann und Oliver Perry Smith, die bereits am Vortag bis unter die Gipfelköpfe vordrangen und dort einen ersten Ring schlugen. Fehrmann wurde von vielen kritisiert, weil er die Rechte des Erstversuchers Wendschuh ignorierte.

30.06.1907

Absturz von 2 Dresdner Seminaristen an den Gipfelköpfen. Der Sturz wurde durch Baumwipfel und weichen Sand gedämpft, so dass beide mit Verletzungen davonkamen

14.05.1911

Karl Ullrich umgeht bei der 168. Besteigung der Barbarine den obersten Teil des Risses an der Kante und findet so die später meistens benutzte Variante (Ullrichkante).

09.10.1920

Alfred Liebezeit erreicht die Kanzel des Alten Weges  über einen Riss von der Talseite.

08.09.1921

Kurt Nitzschmann, Ernst Strobel und Arthur Nittel besteigen die Barbarine mehrmals, zum Teil im Alleingang, um sich die 1000. Begehung zu sichern. Beim Abseilen reißt ihr Hanfseil und Ernst Strobel stürzt tödlich ab. Alfred Haude wagt im Alleingang die 1000. Besteigung und befreit die zwei auf dem Gipfel verbliebenen Kletterer aus ihrer misslichen Lage.

08.07.1924

Erstbesteigung der Talseite durch Alfred Herrmann, M. Hofmann, E. Pokorny, F. Richter, P. Hofmann, die nach mehreren Versuchen und einer exponierten Unterstützungsstelle in der Talseite den Gipfel erreichen.

1930

Der Besitzer des Waldstückes will die Barbarine sprengen lassen, weil durch die Besucher des Felsens der Wald geschädigt würde. Nach Verhandlungen des Landesvereines Sächsischer Heimatschutz und der Bergwacht Sachsen verkauft er jedoch das Grundstück. Bei genauer Vermessung ergibt sich aber, dass der größte Teil des Grundstücks mit der Barbarine zum Besitz des Pfaffensteinwirtes gehört.

Juli 1944

Ein Blitz schlägt in die Gipfelstange der Barbarine und reißt fünf Spalten in den oberen Gipfelkopf. Bei einer am 20.08.1944 durchgeführten Kontrollbesteigung durch Mitglieder des SBB werden sofortige Sanierungsmaßnahmen gefordert. Wegen des Krieges kommt es jedoch nicht dazu.

02.-06.09 1946

Sanierung der Blitzschäden durch Fritz Scheffler und Gefährten, u.a. durch Untermauerung des oberen Gipfelkopfes und Aufbringen einer Betonkappe.

19.-24.05 1964

Erneute Sanierung des oberen Gipfelkopfes durch Günther Kaßner und Gefährten. Sie ergänzen die Untermauerung, sichern den Kopf durch 2 Stahlseile und reparieren die Betonkappe.

Juni 1975

Besteigungsverbot für die Barbarine durch den Rat des Kreises Pirna wegen erneuter starken Schäden am oberen Gipfelkopf.

05.06 - 01.07 1979

Umfangreiche (3.) Sanierung des oberen Gipfelkopfes unter Leitung von Gerd Schöne, Einbringen von Sandsteinverfestigter, Stabilisierung der Teile des des Gipfelkopf.

im folgenden

Kontrollbesteigungen und Nachbesserungen der Sanierung

bis heute

Überwachungsmessungen durch die Bergakademie Freiberg

 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü